Ein neuer Schritt beim Bau des neuen Heiligtums von Santa Catarina, Brasilien

Sr. M. Nilza P. da Silva

Der Bau eines neuen Heiligtums der Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin berührt die Herzen der Schönstattfamilie in besonderer Weise. Ein breites Lächeln erhellt die Gesichter der Schönstätter aus ganz Brasilien, wenn vom zukünftigen Heiligtum „Tabor der Barmherzigkeit“ die Rede ist. Es entsteht in der Diözese Florianópolis und ist das erste Filialheiligtum Schönstatts im Bundesstaat Santa Catarina. Die Einweihung ist für den 20. Juli 2025 vorgesehen.

Am 15. März nahmen 700 Menschen an der Segnung des Grundsteins in Biguaçu teil.

Landesweite Tagung des Projekts der Pilgernden Gottesmutter

Sr. M. Vera Debald, Projektleiterin der Pilgernden Gottesmutter in Santa Catarina, berichtet, dass am Tag der Grundsteinlegung auch das landesweite Treffen der Koordinatoren stattfand. Vertreter aus dem ganzen Bundesstaat Santa Catarina waren anwesend, „voller Erwartungen“, so die Schwester. Auf dem Programm standen die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments und eine geistliche Weiterbildung mit Pater Vitor Possetti, dem Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses von João Luiz Pozzobon.

„In seinem Vortrag hob Pater Vitor das Lebenszeugnis des Dieners Gottes hervor, seine Hingabe und Liebe zu so vielen Familien, seine Rolle als Vater und Freund der Armen, seinen großen missionarischen Eifer und seine Verbundenheit mit dem Heiligtum durch das Liebesbündnis mit der Mutter und Königin“, erinnert sich Schwester M. Vera.

Kinder – Jugendliche und der Ruf, Hoffnung zu bezeugen

Die Koordinatoren der einzelnen Diözesen berichteten über die Entwicklung des Projekts im Heiligen Jahr und über den Stand der Geschenke für die Mutter und Königin zum 75-jährigen Jubiläum. Die Schwester betont, dass in allen Diözesen „große Anstrengungen unternommen werden, um das Bild der Pilgernden Gottesmutter den Kindern und Jugendlichen in der Katechese, in Ministranten- und Jugendgruppen und in den Schulen vorzustellen“. Einige, die diese Initiative bereits umgesetzt haben, berichten von positiven Erfahrungen in ihren Pfarreien.

Schoenstatt Shrine of Santa Catarina Biguaçu Brazil

Bischof Onécimo teilt seine Erfahrung

Höhepunkt war die heilige Messe mit der Segnung des Grundsteins für das Heiligtum, dessen Mauern schon weit fortgeschritten sind. Weihbischof Onécimo Alberton aus der Erzdiözese Florianópolis zelebrierte die heilige Messe und sprach in seiner Predigt über seine Erfahrungen mit der Gottesmutter von Schönstatt in seiner Zeit als Pfarrer.

Der Bischof erzählte, dass er bei der Erneuerung des Liebesbündnisses immer mehr Platz brauchte, sowohl für die Menschen als auch für die Bilder der Pilgernden Gottesmutter. Er ermutigte alle Anwesenden, weiter für das Heiligtum zu arbeiten und sich mit ihm zu verbinden.

An der Feier nahmen auch politische Autoritäten teil, darunter der Bürgermeister Salmir da Silva, der stellvertretende Bürgermeister Alexandre Martins de Souza und einige Stadträte. Der Spender des Grundstücks, Herr Antônio Luiz Fuchter, wurde durch seine Tochter Adriana Fuchter vertreten. Anwesend waren auch Vertreter der Baufirma des Heiligtums und andere, die mithelfen, dass die Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt ihre Wohnung und Schule der Heiligkeit bekommt.

Die Segnung des Grundsteins

Schoenstatt Shrine of Santa Catarina Biguaçu Brazil

Am Ende des Gottesdienstes zogen alle in Prozession zur Baustelle mit der Urkunde, die von den Behörden und Vertretern der Schönstattbewegung unterschrieben und vom Bischof besiegelt worden war.

Sr. M. Vera: „Während das Ave Maria gesungen wurde und kleine Engel den Empfang gestalteten, näherten sich alle der Baustelle des Heiligtums, um den Segen und die Grundsteinlegung aus nächster Nähe mitzuerleben. Bischof Onécimo segnete den Grundstein und alle Anwesenden. Es waren Momente großer Ergriffenheit und Dankbarkeit, nach so vielen Jahren des Wartens das Wunder des Bauens am Heiligtum Wirklichkeit werden zu sehen.“

Zum Abschluss legten die Menschen kleine Zettel mit ihren Namen und Anliegen zwischen die Ziegel des Heiligtums und erhielten als Erinnerung an diesem besonderen Tag einen kleinen Ziegelstein mit dem Logo des Heiligtums „Tabor der Barmherzigkeit“.

Quelle: Schönstatt Brasilien – schoenstatt.org.br

Übersetzung: Sr. M. Lourdes Macías
Lektorat: Hildegard Kaiser

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