Sister Emilie

Schwester Emilie: wir können nicht perfekt aber brillant sein

10 Jahre nach der Anerkennung des heroischen Tugendgrades für Schwester Emilie Engel

Ein Diamant, besser noch ein Brillant wird nach verschiedenen Eigenschaften bewertet: Härte, Farbe, Reinheit und Größe. Je klarer ein Brillant ist, je reiner er ist, je größer er ist, um so wertvoller ist er. Ein wichtiger Faktor ist seine klare Farbe. Ist ein Diamant ganz durchsichtig, farblos, hat keine Einschlüsse, umso wertvoller und gesuchter ist er.

Sie hat selber gelebt, was sie von anderen erwartet hat

Ist es bei uns Menschen nicht auch so? Schwester Emilie war ein durch und durch authentischer Mensch, an dem es keine Einschlüsse, das heißt Selbstbezogenheit, Egoismus und Falschheit gab. So jedenfalls wurde sie von anderen Menschen erlebt. Was sie gesagt hat, was sie von anderen erwartet und erhofft hat, dass hat sie selbst gelebt. Jedenfalls lässt das Urteil der Kongregation für Heiligsprechungen über ihren heroischen Tugendgrad dies von ihr sagen, nachdem acht theologische Konsultoren sich ein Bild von ihrem Leben gemacht haben.

„Es besteht die Gewissheit über den heroischen Grad der göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott und zum Nächsten sowie der mit diesen verbundenen Kardinaltugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Maß und Tapferkeit der Dienerin Gottes Emilie Engel aus dem Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern…“

Ein Brillant, geschliffen durch die Person von Pater Kentenich

So urteilen vor nunmehr 10 Jahren die Verantwortlichen in Rom über die Person von Schwester Emilie Engel. Schwester Emilie ist ein wirklicher Brillant, geschliffen durch die Person von Pater Kentenich. Schwester Emilie war nicht perfekt, sie hatte das menschliche Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit wie jeder es von uns hat. Perfekt ist nur die ohne Erbsünde empfangene Mutter Maria, der Schwester Emilie nachgeeifert ist. Pater Kentenich hat sie durch die Spiritualität Schönstatts geformt und im Liebesbündnis zu einem Vorbild wachsen lassen, der sie für viele Menschen auch nach vielen Jahren ihres Heimgangs zu Gott ist: Ein wirkliches Vorbild, ein mütterlicher Mensch, dessen Leben andere Menschen inspiriert und motiviert ihr nachzueifern in Glaube, Hoffnung und Liebe. Durch den Gründer Schönstatts hat sie Format gewonnen, so dass Menschen immer wieder zu ihrem Grab pilgern und sie in ihren Nöten und Sorgen anrufen in der Zuversicht, dass sie bei Gott Fürsprache einlegen wird.

 

Mehr zum Leben von Emilie Engel: www.emilie-engel.com

 


Ehepaar Lilek

Ehepaar Lilek erzählen, was sie an Schönstatt begeistert

Das Schönstattzentrum am Kahlenberg in Wien ist für Ehepaar Lilek ein besonderer Platz, mit dem sie viele prägende Erlebnisse verbinden. Anton Lilek bezeugt: „Dass wir Schönstatt kennenlernen durften hat bewirkt, dass ich meine Frau nach 43 Jahren Ehe mehr liebe, als zu Beginn unseres gemeinsamen Eheweges.“

Wie sie ihre Liebe zu Schönstatt entdeckt haben, beschreiben sie so: „Glaube war eigentlich immer ein Thema für uns, es war uns wichtig, wir sind zum Gottesdienst gegangen, wir haben gemeinsam gebetet, wir haben uns auch engagiert in der Pfarre - aber irgendwie haben wir immer das Gefühl gehabt: Da ist der Glaube und dann gehen wir zurück in unser Leben und diese beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun. Die laufen nebeneinander und zum Teil sogar gegeneinander ab. Das hat uns weh getan und wir haben gewusst, da fehlt uns einfach etwas. Als wir nach einiger Zeit die Spiritualität Schönstatts entdeckt haben, merkten wir: Jetzt haben wir gefunden, wo unsere Sehnsucht immer hingegangen ist.“

Schönstatt in Österreich hat Maria und Anton Lilek ermöglicht, sich gemeinsam einzusetzen: „Unser Weg zu zweit ist reifer, schöner geworden, auch durch die Gemeinschaft, die wir hier finden. Dieses Zusammentreffen mit anderen Gleichgesinnten ist etwas, das uns zutiefst bewegt. Wenn wir uns treffen - wir sehen uns jetzt gerade in der Coronazeit oft lange Zeit nicht - ist nie ein Abstand zwischen uns entstanden, weil wir die Basis, auf der wir stehen, gemeinsam erleben.“

Pater Kentenich haben sie nicht mehr selbst kennenlernen dürfen, aber „wir haben viele Patres, Schwestern, Familien, Männer, Frauen, … kennengelernt, die auf diesem Weg unterwegs sind und haben gemerkt, jeder von ihnen trägt ein Stück seines Charismas. Das macht uns Freude und so haben wir das Gefühl, wir kennen P. Kentenich, obwohl wir ihm nie begegnet sind.“

Abschließend sagt Ehepaar Lilek: Schönstatt hat unser Leben sehr reich gemacht, die Qualität unserer Ehe erhöht und das gemeinsame Ziel in den Mittelpunkt gestellt. Dieser Weg ist für uns total erfüllend.“

https://youtu.be/ZpBI2nQI-PY

 


Sr. M. Doria

Sr. M. Doria: Schönstatt ist ein Weg in die Freiheit der Kinder Gottes

 

 

Wo wird unsere Kirche, wo wird Schönstatt in dieser Kirche in Zukunft sein? Eine Vision.

Meine Vision wäre, dass es uns von Schönstatt her glückt, diese Psychologie der Zweitursachenlehre, das organische Denken, Leben und Lieben hinüberzubringen. Das ist uns nicht geglückt bisher, hinüberzubringen in die Kirche und so der Kirche zu helfen, einen neuen Weg aus dem Evangelium heraus zu gehen.

 

 

https://youtu.be/4qjdPuepfck

 


Urheiligtum

Urheiligtum- kleine Änderung am Altar

Das Generalpräsidium des Schönstatt-Werkes hat entschieden, dass der Altar des Urheiligtums so adaptiert wird, dass er für die Gottesdienste verschoben werden kann.

Das Generalpräsidium hat sich seit Juni 2021 mit diesem Thema befasst. Die Corona-Situation hat die Online-Verbindung zum Urheiligtum intensiviert, besonders die Teilnahme an den Gottesdiensten. Dadurch ist der kleine Altar hinzugekommen, der immer als Provisorium betrachtet wurde und der nun schon zu lange da ist. Es musste eine endgültige Lösung gefunden werden.

Dabei waren die Prämissen klar: es soll nur einen Altar geben und zwar den historischen, ursprünglichen Altar, keinen anderen. Zum anderen, entsprechend der nachkonziliaren Liturgie-Reform und dem heutigen Empfinden, soll der Priester normalerweise die Eucharistie zum Volk feiern. Dabei ist uns die mens fundatoris maßgebend und entscheidend gewesen: das Urheiligtum ist für Alle die spirituelle Mitte und Gnadenquelle, und zugleich Vorbild für alle andere Filialheiligtümer. Darum soll Gestalt und Erscheinungsbild des Urheiligtums unverändert bleiben, was für die psychologische Bindung und Beheimatung von großer Bedeutung ist.

Der Verwaltungsrat des Urheiligtums wurde beauftragt, mögliche konkrete Lösungen vorzuschlagen, die dem Generalpräsidum vorgelegt wurden. Nach diesen Beratungen haben alle Vertreter der verschiedenen Gemeinschaften im Generalpräsidium einstimmig entschieden:  der Altar soll für die Feier der Eucharistie verschoben werden können. Demnächst soll das in die Praxis umgesetzt werden.

P. Juan Pablo Catoggio

Generalpräsidium

Schönstatt, den 26. Dezember 2021

 

 


Weltjugendtag 2023

Weltjugendtag 2023 findet von 1. bis 6. August statt

Weltjugendtag 2023: ein grosse Ereignis für die Jugend auf den ganzen Welt

Das Datum für den nächsten Weltjugendtag 2023 steht nun fest: Das katholische Großereignis findet von 1. bis 6. August 2023 statt. Das gab der Kardinal-Patriarch von Lissabon, Manuel Clemente, an diesem Montag bekannt. Dass der Weltjugendtag in der portugiesischen Hauptstadt stattfindet, stand bereits vorher fest.

„Jugendliche aus der ganzen Welt wollen schon seit langem das Datum des Weltjugendtags in Lissabon 2023 wissen, um sich ausführlich auf ihre Ankunft in Lissabon vorzubereiten“, sagte Clemente. „Wir hoffen, dass die 22 Monate, die uns vom Weltjugendtag trennen, eine Zeit der Evangelisierung für alle sein werden.“

Die Arbeitsgruppen des Lokalen Organisationskomitees, des ausführenden Organs für die Vorbereitung und Organisation des Weltjugendtags in Lissabon 2023, umfassen derzeit bereits mehr als 400 Freiwillige, die meisten von ihnen aus Portugal. In jeder der 21 portugiesischen Diözesen gibt es auch diözesane Organisationskommissionen, die den Weg der Vorbereitung auf den Weltjugendtag fördern.

Die wichtigsten Momente des vergangenen Jahres waren die Einführung des offiziellen Weltjugendtag-Bildes im Oktober 2020, der Empfang der Weltjugendtags-Symbole im November 2020 in Rom während einer Feier mit Papst Franziskus und die Bekanntgabe der offiziellen Weltjugendtag-Hymne im Januar 2021.

Quelle: Vaticanews 

https://www.youtube.com/watch?v=HxtO3xtybOw&t=14s