Die Hochschul- und Familienmissionen in Ecuador haben bei vielen Menschen einen tiefen Eindruck hinterlassen

Fanny Bravo

Während der Karwoche erlebte die Schönstattbewegung in Ecuador durch ihre Missionen eine tiefgreifende Reise des Glaubens, der Hingabe und des Dienstes.

Sowohl die Hochschuljugend als auch die Missionsfamilien folgten großzügig dem Aufruf, Christus und Maria in verschiedene Ecken des Landes zu bringen und damit zu einer konkreten Präsenz der Hoffnung inmitten der Lebensrealität jeder Gemeinde zu werden.

Diese Missionen spiegeln nicht nur das apostolische Engagement der Schönstattbewegung wider, sondern auch ihre Fähigkeit, die Gesellschaft positiv zu beeinflussen, indem sie Räume der Begegnung, des Zuhörens, des Gebets und der Begleitung schafft.

342 Missionare wurden in verschiedene Provinzen entsandt

An jedem besuchten Ort war Schönstatt als lebendige Kirche präsent, spendete Trost, stärkte den Glauben und baute Gemeinschaft auf.

Insgesamt wurden 342 Missionare aus verschiedenen Gliederungen und Städten des Landes entsandt, um in verschiedenen Provinzen Ecuadors Hochschul- und Familienmissionen durchzuführen.

Durch ihren Einsatz erreichten sie Hunderte von Haushalten und Gemeinschaften und hinterließen einen bedeutenden Eindruck sowohl bei den Familien, denen sie dienten, als auch bei den Missionaren selbst.

Diese Missionen waren ein wahrer Ausdruck des Glaubens in Aktion: junge Menschen und Familien, die ihre Komfortzone verließen und sich entschieden, anderen zu dienen, ihnen zuzuhören und sie zu begleiten.

Schönstatt engagiert sich für eine neue Gesellschaftsordnung

Die Missionen in der Karwoche bekräftigen somit Schönstatts Engagement für die Evangelisierung und seinen konkreten Beitrag zur Gesellschaft, indem sie Herzen formen, die fähig sind, ihre Umgebung durch Liebe, Hoffnung und gelebten Glauben zu verwandeln.

Jeder Missionar vollzieht zudem einen tiefgreifenden Akt der persönlichen Hingabe, indem er für einige Tage seine eigenen Sorgen und Verpflichtungen beiseitelegt, um hinauszugehen, seinen Nächsten zu begegnen und das Evangelium dorthin zu bringen, wo es am dringendsten gebraucht wird. In dieser großzügigen Selbstentäußerung erhält die Mission eine noch tiefere Bedeutung und wird nicht nur zum Dienst, sondern auch zum Weg der inneren Wandlung.


Hier teilen wir einige Informationen über die verschiedenen Aspekte dieser Mission:

Jugend von Guayaquil

Motto: „Mit Christus und Maria Herzen gewinnen.“
Anzahl der Missionare: 82
Standort: Pelileo
Gemeinden, in denen missioniert wird: García Moreno, Catimbo Potreros, Catimbo Centro, Chambiato, Chumaquí, Sigualó Bajo, Sigualó Alto.

Jugend von Quito

Motto: „Inmitten des Sturms, seid Ströme der Hoffnung.“
Anzahl der Missionare: 88
Standort: Cotundo
Gemeinden, in denen missioniert wird: Jondachi, Sacha Waysa, Narupa sowie verschiedene Gebiete ab km 24.

Familienmissionen Guayaquil

Motto: „Mit dem Feuer der ersten Liebe dienen wir der Mission.“
Anzahl der Missionare: 75
Standort: Tarifa
Gemeinden, in denen missioniert wird: Monte Alto, El Rosario, Boca de Caña und La Pista

Familienmissionen Quito

Motto: „Missionarische Familien, Botschafter der Hoffnung.“
Anzahl der Missionare: 97
Standort: Imbabura
Gemeinden, in denen missioniert wird: Santa Ana, La Loma und El Milagro


Die Laien gemeinsam mit den Priestern und Schwestern: eine Familie in Bewegung

Eine tragende Säule jeder Mission ist die enge Begleitung durch die Schönstatt-Patres und die Schönstätter Marienschwestern, die durch ihre geistliche Führung, ihren Einsatz und ihr Zeugnis die Missionare auf jedem Schritt ihres Weges begleiten.

Diese Arbeit wäre ohne die wertvolle Unterstützung der Missionsspender, die durch ihre Großzügigkeit – in Form von finanziellen und materiellen Beiträgen – jede Mission erst möglich machen, und ohne die betenden Missionare, die dieses Werk durch ihr beständiges Gebet geistlich tragen, nicht möglich. Beide sind wesentliche Teile dieser großen Mission und ermöglichen, dass die Gnade weiterreicht und mehr Herzen berührt.

Mit Blick auf das Jahr 2027 geht die Mission weiter, und der Aufruf bleibt bestehen. Jeder von uns kann ein Werkzeug der Hoffnung sein, sei es durch Mitgehen, Spenden oder Beten. Wir sind eingeladen, über uns selbst hinauszugehen und Gott zu erlauben, uns zu gebrauchen, um sein Licht dorthin zu bringen, wo es am dringendsten gebraucht wird.

Zeugnisse

„Die Missionsarbeit an den Universitäten ist ein deutliches Beispiel dafür, dass unter jungen Menschen nach wie vor der Wunsch besteht, anderen zu dienen, was – gestärkt durch die Unterstützung der Gottesmutter und des Vaters – den wahren Geist der Mission widerspiegelt. Die Tür-zu-Tür-Mission ermöglichte es uns, die Lebensrealität unserer Brüder und Schwestern zu sehen; wir begleiteten sie mit Gebeten und unserer Zeit; wir halfen ihnen auch bei allem, was sie brauchten, um ihre täglichen Aufgaben zu erleichtern, und wir verstanden, dass es nicht einfach ist, aber es zeigte, wie wichtig es ist, den Bedürftigen zu dienen und ihnen zuzuhören. Die Dankbarkeit in ihren Gesichtern macht uns deutlich, dass wir das Richtige tun und dass es kein Problem sein wird, Herzen zu gewinnen, wenn wir diese Mission fortsetzen. Während unserer Zeit bei den Missionaren teilten wir unsere Erfahrungen aus der Tür-zu-Tür-Mission und nahmen gemeinsam an Aktivitäten teil wie zum Beispiel dem gemeinsamen Gebet, das uns in Harmonie hielt, und der Zeit der Besinnung vor Jesus.“

María José López – Mädchenjugend von Guayas


„Für mich sind die Missionen ein Hauch frischer Luft in meinem Alltag und eine frühe Belohnung, weil sie so kurz vor Beginn des Schuljahres stattfinden und mich an die Menschen um mich herum erinnern und daran, wie sehr ich von Gott gesegnet bin.“

Chabu Beltrán – Familienmissionen Guayaquil


„Die Schönstatt-Familienmissionen zu leben, ist eine Erfahrung, die das Herz tief verwandelt, denn die Wirkung ist nicht nur in den Gemeinden zu spüren, die wir besuchen, sondern auch in den missionarischen Familien. Diese Tage schaffen ein wahres, lebendiges Heiligtum im Haus, Hand in Hand mit der Gottesmutter.“

Familie Guerrero Contero – Familienmissionen, Quito

Übersetzung: Sr. M. Lourdes Macías
Lektorat: Hildegard Kaiser

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