Vom 14. Bis zum 15. März fand in Vallendar, dem Herzen Schönstatts, das Treffen der portugiesischsprachigen Missionare des Pilgernden Gottesmutter-Apostolats statt. Dabei kamen diejenigen zusammen, die sich der Mission in den Familien widmen.
Rund 80 Missionare aus verschiedenen europäischen Ländern – darunter Luxemburg, Deutschland, Dänemark, Belgien und die Niederlande – waren ein schöner Ausdruck der Universalität unserer Mission. Es waren Tage der Gnade, geprägt von tiefer spiritueller Erfahrung, Austausch und innerer Erneuerung.
Die Koordination des Treffens lag in den Händen von Schwester M. Jéssica Dombrowski, die dabei von den Regionalkoordinatoren tatkräftig unterstützt wurde. Ihr großes Engagement und Ihre Hingabe haben die Verwirklichung dieses Moments der Einheit und der Mission ermöglicht.
Ein besonderer Höhepunkt war die erste Teilnahme der Gruppe aus Berlin, deren Anwesenheit allen große Freude und neue Hoffnung brachte.

Meine Familie – ein Heiligtum
Angeregt durch das Thema „Mit der Pilgernden Gottesmutter meine Familie in ein Heiligtum verwandeln“, haben wir über den Ruf nachgedacht und das Schönstatt-Charisma in unseren Familienalltag integriert. Wir haben uns erneut bewusst gemacht, dass die Familie ein bevorzugter Ort des Wirkens Gottes ist – ein Raum, in dem die Mutter und Königin wohnt, Herzen erziehen und neue Persönlichkeiten formen möchte.
Im Laufe des Treffens vertieften wir auch die Identität und die Sendung des Missionars: ein fügsames Werkzeug in den Händen Mariens zu sein und das Bild der Pilgernden Gottesmutter mit Treue, Liebe und Dienstbereitschaft zu tragen. Die geteilten Zeugnisse berührten die Herzen zutiefst und zeigten konkret, wie Gott durch diese einfache, aber fruchtbare Sendung in den Familien wirkt.


Geistliches Programm
Das geistliche Programm umfasste Momente der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments sowie die Feier der heiligen Messe mit Pater Leonardo de Benetti von der “Portugiesischsprechenden Katholischen Mission in Köln”. Dies stärkte unsere Einheit und nährte unseren Glauben.
Während die Erwachsenen an den Aktivitäten teilnahmen, erlebten die Kinder ihr eigenes Treffen mit speziell für sie vorbereiteten Programmpunkten. So war die ganze Familie integriert und willkommen.
Die Koordinatorin Claudia M. F. Leite vom Regionalverband Berlin berichtet:
Dieses Wochenende war für mich etwas ganz Besonderes. Wir hatten die Gelegenheit, an einem Treffen teilzunehmen, das mich tief geprägt hat. Wir sind mit einer Gruppe von 28 Personen aus Berlin aufgebrochen, alle mit demselben Ziel: gemeinsam zu dienen, zu lernen und zu wachsen.
Während des Treffens konnte ich deutlich sehen, wie Gott in jedem Detail wirkte. Es war eine Zeit der Gemeinschaft, des Erfahrungsaustauschs und der geistlichen Stärkung. Jedes Gespräch, jeder Moment des Gebets und jedes geteilte Wort trugen dazu bei, unsere Vision und Berufung zu erneuern. Es war auch sehr schön zu sehen, dass einige Missionare ihre kleinen Kinder mitbringen konnten. Die Kinder machten wunderschöne und besondere Erfahrungen, was diesen Moment für alle anwesenden Familien noch bedeutungsvoller machte.
Ich kehre von diesem Treffen mit einem Herzen voller Dankbarkeit und mit noch größerer Überzeugung vom Plan Gottes, den er für uns vorgesehen hat, zurück. Es war eine Zeit, die zweifellos tiefe Spuren hinterlassen hat und die weiterhin Früchte in unserem Leben tragen wird.
Ich bin sehr dankbar für alles, was wir erlebt haben, und glaube, dass dies nur der Anfang von etwas noch Größerem ist.
Wir verlassen dieses Treffen erneuert, mit einem Herzen voller Dankbarkeit und dem festen Vorsatz, unsere Mission mit noch mehr Liebe, Treue und Vertrauen fortzusetzen.
Schon jetzt möchten wir euch eine besondere Einladung aussprechen: Am 21. Juni 2026 findet die portugiesischsprachige Pilgerfahrt statt. Wir freuen uns auf eure Anwesenheit zu einem weiteren Moment der Begegnung, des Glaubens und der Einheit!
Übersetzung: Sr. M. Lourdes Macías
Lektorat: Hildegard Kaiser


