Das erste Missionshaus der Schönstatt-Patres in Nordindien

Pater Praveen Vathelil

Ein Traum, der durch die Vorsehung Gottes und dank der großzügigen Unterstützung vieler Menschen wahr geworden ist. Mit Herzen voller Dankbarkeit freuen wir uns, einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Mission der Schönstatt-Patres in Punjab, Nordindien, mit Ihnen zu teilen.

Unser Missionsweg

Die Schönstatt-Patres begannen ihre Mission in Nordindien im Jahr 2020 mit der Mitarbeit in der Pfarrseelsorge in Delhi. Dieser erste Schritt half uns, die pastoralen Bedürfnisse der Region kennenzulernen, und bereitete uns auf eine dauerhaftere missionarische Präsenz vor.

Am 1. Juni 2022 weiteten wir unsere Mission auf Punjab aus und wirkten an der Missionsstation „Sacred Heart“ in Jaitu, wo wir Seelsorge unter den Gläubigen leisteten. Im selben Zeitraum waren wir auch an der St. Joseph Convent School in Barnala tätig und betreuten dort fast ein Jahr lang Schüler, Familien sowie die örtliche katholische Gemeinde.

Am 1. Januar 2023 zogen wir in ein gemietetes Haus in Bagha Bai Ka ein, von wo aus wir unsere Seelsorgearbeit innerhalb der Diözesen Faridabad und Jalandhar weiter verstärkten, um die Schönstatt-Mission in Punjab auszubauen.

Ein historischer Meilenstein wurde am 26. April 2023 erreicht, als die Schönstatt-Mission in Punjab offiziell eingeweiht und von Erzbischof Kuriakose Baranikulangara und Bischof Jose Puthenveetil gesegnet wurde. Diese freudige Feier markierte die formelle Gründung unserer Mission in Punjab und ermutigte uns, der Kirche weiterhin mit neuer Hingabe zu dienen.

Unser erstes Missionshaus in Punjab

Einer unserer lang gehegten Träume wurde am 13. März 2026 mit dem Kauf unseres ersten festen Missionshauses in Bhucho Mandi, Bathinda, Punjab, Wirklichkeit. In Dankbarkeit gegenüber der Göttlichen Vorsehung wurde das neu errichtete Missionshaus von Pater Paul Panamkkulam, dem Provinzial der Provinz „Providence“, gesegnet.

In den vergangenen vier Jahren haben wir in mehreren gemieteten Häusern gewohnt und je nach den Erfordernissen der Mission von einem Ort zum anderen gezogen. Diese vorübergehenden Unterkünfte ermöglichten es uns zwar, unsere Seelsorgearbeit fortzusetzen, machten uns jedoch auch deutlich, dass wir ein festes Zuhause brauchen, von dem aus wir den Menschen effektiver dienen können.

Das Grundstück umfasst ein bestehendes Haus sowie ein angrenzendes Grundstück, das ausreichend Platz für Parkplätze, zukünftige Bauvorhaben, Gemeinschaftsaktivitäten und die Seelsorge bietet. Ein eigenes Missionshaus verleiht unserer Gemeinschaft Stabilität, schafft einen festen Mittelpunkt für die Schönstatt-Mission und Ausbildung und ermöglicht es uns, den Gläubigen in ganz Nordindien wirksamer zu dienen.

Dieses Missionshaus wird zu einem Ort des Gebets, der Ausbildung, der Seelsorge, der Jugendarbeit, des Familienapostolats und der Verbreitung der Schönstatt-Spiritualität. Es bietet zudem eine sichere Grundlage für das künftige Wachstum unserer Mission in Nordindien.

Das neue Missionshaus wird zwei wichtige Zwecke erfüllen:

  • Als Wohnsitz der Schönstatt-Patres, die in der Mission in Punjab tätig sind.
  • Als Missionshaus für unseren pastoralen Dienst in der Diözese Delhi-Faridabad.

Kripalaya

Das neue Haus trägt den Namen Kripalaya, der eine schöne spirituelle Bedeutung hat. Kripa bedeutet Gnade und Barmherzigkeit. Alaya bedeutet Zuhause oder Wohnstätte. Kripalaya ist also ein Ort oder ein Haus der Gnade und Barmherzigkeit. Für unser Schönstatt-Missionshaus in Punjab ist Kripalaya sowohl bedeutungsvoll als auch einprägsam und vermittelt jedem, der uns besucht, Gastfreundschaft, Gebet und Gottes barmherzige Liebe.

Jeder Beitrag, ob groß oder klein, hilft uns, nicht nur ein Haus, sondern auch ein dauerhaftes Zentrum des Glaubens, des Gebets, der Ausbildung und der Seelsorge in Punjab aufzubauen. Von diesem Missionshaus aus werden Familien, junge Menschen und Gläubige willkommen geheißen, begleitet und in ihrem christlichen Leben gestärkt.

Wir danken Ihnen allen von Herzen für Ihre Gebete, Ihre Ermutigung und Ihre Unterstützung, die diesen Traum möglich gemacht haben. Wir bitten Sie demütig, unsere Mission weiterhin in Ihre Gebete einzuschließen.

„Wenn der Herr das Haus nicht baut, arbeiten die Bauleute umsonst“ (Psalm 127,1).

Übersetzung: Sr. M. Lourdes Macías
Lektorat: Hildegard Kaiser

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