Über Filme, das Leben und die Familie: Eine besondere Podcast-Aufnahme im Heiligtum

María Paula Ferretti

Ein kühler Abend, geprägt von Gemeinschaft und Liebe, im Schatten des Schönstatt-Heiligtums in Ciudad Celeste, Samborondón, Ecuador – wo der Himmel die Erde berührt. So war es am 31. August 2026.

Fast 300 Menschen versammelten sich zu einer besonderen Begegnung mit Juan Manuel Cotelo, einem spanischen katholischen Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Moderator. Er nahm an einer Live-Folge des Podcasts „Qué Bien Se Está Aquí“ (Es ist so schön hier!) teil, der von María Alexandra Valarezo und María Paula Ferretti, beide Schönstätterinnen, ins Leben gerufen wurde – mehr über diesen Podcast erfahren.

Filme, die in mehr als 40 Ländern gezeigt wurden

Der Gast des heutigen Abends, Regisseur Juan Manuel Cotelo, begann seine Karriere im Fernsehen 1987 und hat seitdem an verschiedenen Film- und Fernsehprojekten mitgewirkt. Zu seinen Werken zählen Dokumentar- und Spielfilme, die sich mit der spirituellen Dimension, der gelebten Glaubenserfahrung und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzen.

Unter seinen Werken sind insbesondere die Filme „Mary’s Land“ (2013), der in mehr als 25 Ländern gezeigt wurde, und „Das größte Geschenk“ (2018), der das Publikum in mehr als 28 Ländern begeisterte, hervorzuheben.

Seine jüngste Produktion ist der Dokumentarfilm „Leonas“ (2026), der die Arbeit eines Netzwerks von „Müttern in Aktion“ – den „Löwinnen“ beleuchtet, die Kinder ohne Familie in Krankenhäusern in ganz Spanien begleiten.

Ein besonderes Gespräch vor dem Heiligtum

Mit ihrem Podcast möchten María Alexandra und María Paula in jeder Folge Gespräche teilen, die den Zuhörern helfen, Gottes Gegenwart im Alltag zu entdecken, und dabei Themen wie Glauben, Familie, Liebe und Dienst vertiefen.

Das heutige Treffen unter dem Titel „Die Familie, Wiege der Liebe“ war ein etwa 50-minütiges Gespräch, in dem Juan Manuel einen Teil seiner Geschichte und Anekdoten von seinem Weg erzählte, auf dem er seine Talente in den Dienst der Evangelisierung gestellt hat.

Außerdem sprachen sie über die Familie als erste Schule der Liebe, über die Menschen, die uns lehren zu lieben, und über die schöne Tatsache, dass Liebe sowohl die Gebenden als auch die Empfangenden verwandelt.

„Leonas“: Eine Einladung, über das Leiden anderer nachzudenken

Das Gespräch führte ganz natürlich zu „Leonas“, Cotelos neuem Film. Ausgehend von der Geschichte von Müttern und Frauen, die allein im Krankenhaus liegende Kinder begleiten, warf die Diskussion Fragen zum Dienst am Nächsten, zur Begleitung und zu unserer Fähigkeit auf, für Menschen in Not eine Familie zu werden.

Mehr als eine Diskussion über einen Film war es eine Einladung, uns zu fragen: Was tun wir angesichts des Leids eines anderen? Schauen wir tatenlos zu, oder entscheiden wir uns dafür, für sie da zu sein?

Viele besuchten das Heiligtum zum ersten Mal

Zum Abschluss teilten wir Essen und Getränke mit den Teilnehmern und schufen so eine einfache, familiäre Atmosphäre. Es gab Gespräche, Begegnungen und viele Fotos mit Juan Manuel – an einem Abend, an dem viele Menschen unser Heiligtum und unsere Gemeinschaft zum ersten Mal entdecken konnten.

Ein unvergesslicher Abend, der uns daran erinnert, dass die Familie die Wiege ist, in der wir lieben lernen, damit wir später in die Welt hinausgehen und auch für andere zu einem Zuhause werden können.

Die vollständige Folge auf Spanisch ist ab dem 15. September 2026 auf YouTube und Spotify verfügbar:

Teilen Sie

mit Ihren Lieben

Ähnliche Artikel, die Sie interessieren könnten