Die Schönstätter Marienschwestern in Waukesha, USA, begannen ihr Jubiläum mit einem viertägigen Fest vom 8. bis 11. September2026. Von 16.00 bis 20.00 Uhr waren die Menschen eingeladen, die Wohn- und Arbeitsstätte der Schwestern zu besuchen und an unterhaltsamen Aktivitäten teilzunehmen.
Im Pater-Josef-Kentenich-Saal wurde eine Ausstellung über die verschiedenen Apostolate und sozialen Werke der Schwestern gezeigt, und viele Schwestern tauschten sich mit den Besuchern aus. Die Besucher konnten unsere Jubiläums-Videoräume (auf Spanisch und Englisch) besuchen, in denen ein Dokumentarfilm über unsere Gemeinschaft sowie verschiedene persönliche Zeugnisse unserer Schwestern zu sehen waren. Es wurden verschiedene Führungen über unser Gelände angeboten, und die Besucher genossen Heuwagenfahrten, Bastelangebote für Kinder jeden Alters sowie eine Schnitzeljagd für Familien – mit Preisen!

Offene Türen zur Begrüßung der Pilger
Das Heiligtum stand für persönliches Gebet und Anbetung offen, und eine Schwester erläuterte das Heiligtum, seine Bedeutung und die Gnaden, die man dort empfangen kann.
Besonders attraktiv war die Gelegenheit, das Provinzhaus zu besuchen und einige der Räume zu sehen, in denen die Schwestern leben: den Aufenthaltsraum, ein Schlafzimmer, die Nähstube und den Speisesaal; natürlich waren sie eingeladen, in unserer Hauskapelle um einen vollkommenen Ablass zu beten.
Es war wichtig, Zeit mit den Schwestern im Schönstatt-Café zu verbringen und die von der Gemeinschaft bereitgestellten Erfrischungen zu genießen!
Diese vier Tage waren gut besucht und eine gute Vorbereitung auf den Jubiläumstag selbst.


Der feierliche Tag dieser Feier
Der 12. September brach hell und sonnig an. Die feierliche heilige Messe war für 14:00 Uhr angesetzt. Um 13.30 Uhr hatten wir alle unsere Plätze im Pater-Kentenich-Saal eingenommen und waren bereit für den Beginn unserer Jubiläums-Heiligen Messe mit Bischof Donald Hying aus Madison und neun Priestern: Pater Hector Vega, Pater Joseph Dominic, Pater Luis Pacheco, Pater Edward Sanchez, Pater Justin Weber, Pater Dominic Lazzaroni, Pater Michael Simone S.J., sowie Pater Fred Alexander, ein Barfußkarmelit, und zwei Diakone, Diakon Daniel Zajicek und Diakon Henry Reyes.
Ein instrumentales Vorspiel, „Jesu, Joy of Man’s Desiring“, und unser Jubiläumslied, gesungen von unserem Chor, eröffneten die festliche Jubiläumsfeier. Sr. M. Isabel Bracero und Sr. Marie Therese Wycklendt richteten Begrüßungsworte auf Englisch und Spanisch an die Anwesenden und luden anschließend Herrn und Frau Wycklendt ein, nach vorne zu kommen und ein besonderes Gebet für unsere Schwestern zu sprechen. Währenddessen stellten sich die Schwestern im Vorraum auf und zogen feierlich ein, während das Eröffnungslied der heiligen Messe gesungen wurde. Die Anwesenden waren sichtlich beeindruckt von all den Schwestern in der Prozession sowie von den vielen Priestern und Diakonen, die dem Bischof vorangingen.
Pater Cristóbal, ein Schönstatt-Pater, trat vor, um den Bischof zu begrüßen und der Schwesterngemeinschaft zu diesem feierlichen Anlass zu gratulieren.
Der Bischof sprach in seiner Predigt über die Bedeutung Mariens im Leben unserer Schwestern und darüber, wie sehr er dies während seines gesamten Priesterlebens geschätzt habe. Er hatte seine Priesterweihe-Exerzitien in unserem Zentrum absolviert und empfand es als Ehre, die heilige Messe an demselben Altar zu feiern, an dem auch unser Vater und Gründer die heilige Messe gefeiert hatte.

Eine Würdigung derer, die Geschichte geprägt haben
Der Gesang und die Instrumentalmusik während der heiligen Messe waren wunderschön. Am Ende der heiligen Messe sprach Sr. M. Emily Kenkel, die Provinzoberin, im Namen der Schwestern Dankesworte aus und drückte tiefe Dankbarkeit gegenüber Bischöfen, Priestern, Ordensgemeinschaften, Familien, Mitarbeitern und der gesamten Schönstattfamilie aus. Sie würdigte die Schwestern, die das erste Jahrhundert der Gemeinschaft geprägt haben, darunter frühe Missionarinnen und langjährige Mitglieder. Sie hob die internationale Beteiligung, den Beitrag der Musiker und die Freude über neue Berufungen hervor und stellte die neueste Kandidatin als Zeichen der Hoffnung vor. Mit Blick auf die Zukunft betonte sie das Vertrauen in Maria, das Licht ihrer Hoffnung, und bat um anhaltendes Gebet, während die Schwestern in ihr zweites Jahrhundert der Mission und des Dienstes eintraten.
Anschließend zogen wir in einer feierlichen Prozession zum Heiligtum. Wir schätzten, dass zwischen 600 und 700 Menschen anwesend waren.
Am Heiligtum sprachen der Bischof und die Schwestern abwechselnd Gebete, und während das Magnificat gesungen wurde, läutete die Heiligtumsglocke voller Freude. Draußen wurde ein „Feuerwerk“ aus Luftschlangen gezündet, und alle konnten die große Freude des Anlasses wirklich erleben.
Nach und nach begaben sich alle in die Pater-Kentenich-Halle hinunter, wo ein leichtes Abendessen serviert wurde. Jeder erhielt zudem ein Stück Kuchen. Auf dem Parkplatz standen zusätzliche Tische, die speziell für diesen Anlass dekoriert waren.
Um 18:00 Uhr fand im Heiligtum die Vesper statt, an der viele Menschen teilnahmen. Damit endete das feierliche Jubiläum, doch die Menschen blieben noch bis nach 20:00 Uhr. Es war ein wunderschönes, familiäres Fest.

Übersetzung: Sr. M. Lourdes Macías
Lektorat: Hildegard Kaiser


