Die Schönstatt-Wallfahrt am Ursprungsort Schönstatt, Deutschland, wird derzeit neu strukturiert im Sinne einer globaleren und internationaleren Sichtweise des Wallfahrtsortes. Bis jetzt gibt es zwei weitgehend getrennte Bereiche: die Arbeit mit deutschen und mit ausländischen Pilgern. Das Generalpräsidium hat sich für ein neues Modell mit einer Wallfahrtsleitung entschieden, der die verschiedenen Aufgabenbereiche zugeordnet sind. Pater Alexandre Awi Mello erklärt dies näher:
Liebe internationale Schönstatt-Familie
Seit Längerem besteht das Anliegen, die verschiedenen Bereiche der Schönstatt-Wallfahrt enger miteinander zu verbinden. In diesem Zusammenhang ist ein Prozess im Gang, die «Deutsche Wallfahrt» und die «Internationale Wallfahrt» am Ort Schönstatt unter ein gemeinsames Dach und damit unter eine neue Leitung zu stellen. Diese neue Wallfahrtsleitung werden ein Schönstatt-Pater und eine Marienschwester bilden.
Der Wallfahrtsleiter soll zugleich Rektor des Urheiligtums sein.
Auch wenn dieser Prozess noch nicht vollständig abgeschlossen ist, hat das Generalpräsidium am 19. Februar 2026 P. Stefan Strecker als künftigen Wallfahrtsleiter und Schw. M. Anika Lämmle (die jetzige Wallfahrtsleiterin) als künftige Wallfahrtsleiterin ernannt. Sie werden dieses Amt am 15. August 2026 für eine Amtszeit von drei Jahren übernehmen. Um die Internationalität dieses Dienstes zu fördern und zu sichern, werden Patres und Schwestern aus verschiedenen Ländern zum Wallfahrtsteam gehören.


Bis dahin bleiben P. Ignacio Camacho Rektor des Urheiligtums, P. Felix Geyer Wallfahrtsleiter und Schw. M. Anika Lämmle Wallfahrtsleiterin. Wir danken ihnen herzlich für ihren wertvollen Dienst. Unser besonderer Dank gilt auch P. Stefan Strecker und Schw. M. Anika Lämmle für ihre Bereitschaft, diesen neuen Auftrag im Dienste der internationalen Schönstatt-Familie und aller verschiedenen Bereiche der Wallfahrt am Ort Schönstatt zu übernehmen.
P. Alexandre Awi Mello, ISch
Vorsitzender des Generalpräsidiums


