{"id":72614,"date":"2026-09-23T13:20:32","date_gmt":"2026-09-23T11:20:32","guid":{"rendered":"https:\/\/schoenstatt.com\/?p=72614"},"modified":"2026-09-23T13:36:03","modified_gmt":"2026-09-23T11:36:03","slug":"schwester-m-joanna-buckley-christus-heute-wege-ebnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schoenstatt.com\/de\/schwester-m-joanna-buckley-christus-heute-wege-ebnen\/","title":{"rendered":"Schwester M. Joanna Buckley &#8211; Christus heute Wege ebnen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter dem Motto <strong>\u201eMaria, Licht unserer Hoffnung\u201c <\/strong>feiert das <a href=\"https:\/\/schoenstatt.com\/de\/in-gemeinschaft\/frauen\/marienschwestern\/\">Institut der Sch\u00f6nstatter Marienschwestern<\/a> ihr 100-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um. Am <strong>1. Oktober 2026 <\/strong>blickt die Gemeinschaft auf ein Jahrhundert Mission im Dienst an Sch\u00f6nstatt, der Kirche und der Gesellschaft zur\u00fcck. Dabei ist sie ein Spiegelbild Marias f\u00fcr die Welt. Derzeit wird das Jubil\u00e4um in den verschiedenen Provinzen und L\u00e4ndern, in denen die Schwestern pr\u00e4sent sind, gefeiert. Dabei werden Geschichten und Erinnerungen gesammelt und vor allem die Dankbarkeit f\u00fcr einen Lebensweg im geweihten Dasein zum Ausdruck gebracht, der im Liebesb\u00fcndnis gelebt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Blick auf dieses Jahrhundert ist die Feier auch eine Gelegenheit, sich an die Wurzeln der Gemeinschaft zu erinnern, die Fr\u00fcchte ihrer Geschichte anzuerkennen und Hoffnungen f\u00fcr die Zukunft zu formulieren. In diesem Interview spricht die aus den Vereinigten Staaten stammende <strong>Generaloberin des S\u00e4kularinstituts der Sch\u00f6nstatter Marienschwestern, Sr. M. Joanna Buckley <\/strong>ISSM, \u00fcber die Bedeutung dieses hundertj\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums, die Erfahrungen, die den Weg der Gemeinschaft gepr\u00e4gt haben, und die Perspektiven f\u00fcr die kommenden Jahre.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schoenstatt.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sr-M-Joanna-Buckley-Foto-Sr-Francine-Marie-Cooper.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-72597\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sr. M. Joanna: \u201cF\u00fcr uns selbst war dieses Jubil\u00e4umsjahr \u2013 ich glaube, das kann ich sagen \u2013 eine gro\u00dfe Gnade\u201d (Foto: Cooper)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\" open><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Sr. M. Joanna, am 1. Oktober 1926, also vor fast 100 Jahren, hat Pater Josef Kentenich zusammen mit einigen Frauen aus der damaligen Sch\u00f6nstatt-Bewegung die Gemeinschaft der Sch\u00f6nst\u00e4tter Marienschwestern gegr\u00fcndet. Mit einem ganzen Jubil\u00e4umsjahr schaut Ihre Gemeinschaft auf ein ganzes Jahrhundert Geschichte zur\u00fcck, auf bescheidene Anf\u00e4nge, auf enormes Wachstum, auf interessante Entwicklungen, vor allem auf unz\u00e4hlige Zeugnisse von Geschichten, die der Gott des Lebens mit Ihrer Gemeinschaft und mit einzelnen Ihrer Mitglieder geschrieben hat. Wenn Sie auf dieses Jubil\u00e4umsjahr schauen, was sind f\u00fcr Sie die besonderen Eindr\u00fccke?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Echo, das unser Jubil\u00e4um in der gesamten Sch\u00f6nstattfamilie und weit dar\u00fcber hinaus gefunden hat, hat uns sehr ber\u00fchrt. Als Beispiel kann ich vielleicht nennen: Unsere Jubil\u00e4ums-Ausstellung im Mutterhaus auf Berg Sch\u00f6nstatt hat immer wieder interessierte Gruppen und Einzelne angezogen; es verging fast kein Tag ohne Besucher. Mit einem so gro\u00dfen Interesse hatten wir nicht gerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Schwestern in Burundi haben erz\u00e4hlt, dass der Jubil\u00e4umsablass, der uns f\u00fcr dieses Jahr gew\u00e4hrt wurde, f\u00fcr Hunderte Menschen ein Grund war, lange Fu\u00dfwege von den umliegenden H\u00fcgeln oder aus dem Umkreis der St\u00e4dte zu unserem Heiligtum und unseren Kapellen auf sich zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den Jubil\u00e4umsfeiern in den verschiedenen L\u00e4ndern kamen viele Hundert, ja manchmal Tausende von Menschen. In Vietnam, wo unsere Schwestern erst vor ein paar Jahren mit dem Apostolat der Pilgerheiligt\u00fcmer begonnen haben, kamen zum Jubil\u00e4umsfest mehr als 500 Personen zusammen. In vielen Di\u00f6zesen haben die Bisch\u00f6fe mit uns gefeiert und f\u00fcr unser Wirken in den Ortskirchen gedankt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Feiern waren \u00fcberall auch Gelegenheiten, den Menschen zu danken, mit denen wir zusammen unterwegs sind, die mit uns arbeiten, die uns unterst\u00fctzen. Wir wollten in diesem Jubil\u00e4um einfach die Geschenke, die wir in den 100 Jahren erhalten haben, mit vielen anderen teilen. Deshalb haben wir als Leitwort \u00fcber dieses Jahr geschrieben: \u201eMaria \u2013 Licht unserer Hoffnung!\u201c Das ist unsere Erfahrung \u2013 das sollte auch unsere Botschaft sein.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schoenstatt.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Vietnam.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-72602\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch in Vietnam fand eine gro\u00dfe Feier statt (Foto: SMS, Vietnam).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:32px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\" open><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Was wurde Ihrer Gemeinschaft besonders wichtig?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr uns selbst war dieses Jubil\u00e4umsjahr \u2013 ich glaube, das kann ich sagen \u2013 eine gro\u00dfe Gnade. Wir haben uns \u00fcber Jahre hin darauf vorbereitet. Wir haben gesp\u00fcrt, dass das Jubil\u00e4um eine Chance ist \u2013 nicht nur einfach zum Danken und Feiern, sondern um heute ein neues und entschiedenes Ja zu unserer Berufung zu sagen. Wir sind dazu gleichsam in den Abendmahlsaal gegangen und haben uns wie die J\u00fcnger um Maria versammelt. F\u00fcr den Schritt in das zweite Jahrhundert unserer Gemeinschaft wollten wir mit der Gottesmutter das Licht und die Kraft des Heiligen Geistes erbitten und uns ihm zur Verf\u00fcgung stellen. Das Symbol der neuen Lichts\u00e4ule in der Anbetungskirche steht f\u00fcr diesen Vorgang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer eigenen \u201eMagnifikat-Zeit\u201c haben wir uns an 100 Tagen jeweils an die Ereignisse eines Jahres erinnert und unseren Dank im Magnifikat gesungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Fastenzeit haben wir uns bem\u00fcht, die inneren \u201eRucks\u00e4cke\u201c zu leeren von manchem unguten Ballast, den wir pers\u00f6nlich oder als Gemeinschaft noch mit uns getragen haben: zum Beispiel pers\u00f6nliche Nachl\u00e4ssigkeit auf dem Berufungsweg, Verletzungen der gegenseitigen Ehrfurcht und Liebe, Vorbehalte und Entt\u00e4uschungen. Mit einer gemeinsamen und gegenseitigen Bitte um Vergebung und einem S\u00fchnegebet konnte auch jede einzelne ihre Altlasten loslassen. Gerade diese Stunde am Anfang der Heiligen Woche hat uns tief beeindruckt. Das neue Jahrhundert kann so auch ein neuer Anfang werden, mit einer gewissen Leichtigkeit und der neuen Verf\u00fcgbarkeit, unseren Weg weiterzugehen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:32px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\" open><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Diese reichen Erfahrungen im Jubil\u00e4umsjahr richten den Blick auf die Geschichte, die Gott<\/strong> <strong>mit Generationen von Schwestern, die ihr Leben in den Dienst Gottes und der Menschen stellten, gestaltet hat. Der Gott des Bundes hat Ihrer Gemeinschaft Herausforderungen zugetraut und sie in Momenten der Gnade erleben lassen, dass er die Gemeinschaft f\u00fchrt und best\u00e4rkt, im Heiligen Geist und durch Maria. Wie w\u00fcrden Sie denn die gro\u00dfen Linien der ersten 100 Jahre der Geschichte Ihrer Gemeinschaft beschreiben?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im R\u00fcckblick auf die Anf\u00e4nge unserer Gemeinschaft ist uns bewusstgeworden, was f\u00fcr ein Wagnis f\u00fcr Pater Kentenich mit dieser Gr\u00fcndung verbunden war. Es gab kein Geld, kein eigenes Haus, keinerlei Sicherheit f\u00fcr die jungen Frauen, die ihren Beruf aufgegeben hatten. Manche Eltern waren schockiert, weil sie dachten, im Kloster ist f\u00fcr alles gesorgt. Aber es gab kein Kloster. Unsere Ersten haben in sehr bescheidenen Verh\u00e4ltnissen gelebt, aber sie brannten f\u00fcr Sch\u00f6nstatt. Sie wollten etwas Neues aufbauen. Schon in den ersten Wochen gr\u00fcndeten einige Schwestern Niederlassungen au\u00dferhalb Sch\u00f6nstatts. In unserer Ausstellung steht der Raum \u00fcber diese erste Generation unter dem Titel: Anfangsfeuer.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:32px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\" open><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Das Feuer scheint ansteckend gewesen zu sein \u2026<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, die Gemeinschaft ist erstaunlich schnell gewachsen. Am Anfang waren es 18, nach drei Jahren zehnmal so viel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und schon in dieser Zeit hat sich eine starke missionarische Kraft in der Gemeinschaft gezeigt. Bald wurden Niederlassungen in den benachbarten L\u00e4ndern gegr\u00fcndet. Die ersten Schwestern wurden 1933 nach S\u00fcdafrika geschickt, es folgten sp\u00e4ter viele weitere nach S\u00fcd- und Nordamerika und nach Australien und von dort aus dann in andere Gebiete. Diese weltweite Ausbreitung ist eine durchgehende Linie im ersten Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuerst waren es deutsche Schwestern, die sich als Missionarinnen zur Verf\u00fcgung stellten und unter gro\u00dfen Anfangsschwierigkeiten in den verschiedenen L\u00e4ndern Sch\u00f6nstatt mit aufgebaut haben. Diese Entwicklung hat sich inzwischen umgekehrt: Jetzt sind es Schwestern aus allen L\u00e4ndern, die von ihren Provinzen aus in neue Gebiete ausgreifen. Auch hier in Sch\u00f6nstatt erleben wir eine Art \u201eR\u00fcckstrom\u201c aus den L\u00e4ndern zur\u00fcck zum Ursprung; wir sind hier deutlich international aufgestellt. Unsere Ausbildung wird seit einigen Jahren zentral in Sch\u00f6nstatt durchgef\u00fchrt. Dadurch werden gleichzeitig wichtige Weichen f\u00fcr unsere weltweite Zusammenarbeit in der Zukunft gestellt. Eine Ausnahme bildet unsere Delegatur in Burundi, die weiterhin ihre jungen Schwestern im eigenen Land ausbildet, weil sie j\u00e4hrlich eine relativ gro\u00dfe Zahl von Kandidatinnen hat.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:32px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/schoenstatt.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Mulgoa-Australia-Foto-Martin-Jo-Grandhouse.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-72592\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Sch\u00f6nstatt-Heiligtum in Mulgoa, Australien, fand eine gro\u00dfe Jubil\u00e4umsfeier statt (Foto: Martin Jo Grandhouse Photography)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:32px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Eine gegenl\u00e4ufige Bewegung zu dieser missionarischen Linie scheint das Entstehen eines Anbetungszweiges Ihrer Gemeinschaft hier in Sch\u00f6nstatt gewesen zu sein. Kann man das so sagen?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, genau. Schon drei Jahre nach der Gr\u00fcndung hat sich eine kleine Anbetungsgemeinschaft gebildet. Sechs Schwestern haben sich Tag und Nacht in der eucharistischen Anbetung im Urheiligtum abgewechselt. In den damals noch sehr beengten Verh\u00e4ltnissen im Alten Haus war das auch physisch eine enorme Herausforderung. Ganz bewusst wollten die Schwestern durch ihr Gebet die Missionarinnen, die ganze Sch\u00f6nstatt-Bewegung und die Kirche unterst\u00fctzen. Der Gro\u00dfteil der Gemeinschaft lebt einen aktiven Lebensstil; das mehr kontemplative Leben der Anbetungsschwestern sollte eine wirksame Erg\u00e4nzung dazu sein. Zeitweise bildeten die Anbetungsschwestern in Sch\u00f6nstatt eine eigene Provinz, und auch in manchen au\u00dferdeutschen Provinzen gab es kleine Anbetungsfilialen. Inzwischen wird unser Anbetungsinstitut hier zahlenm\u00e4\u00dfig immer kleiner und wir suchen nach M\u00f6glichkeiten eines international aufgestellten Neuanfangs. Die Tag- und-Nacht-Anbetung wurde auf alle Provinzen verteilt. Es wird also auch nach 100 Jahren noch durchgehend \u2013 rund um den Erdball \u2013 f\u00fcr die Sch\u00f6nstatt-Bewegung, f\u00fcr die Kirche und nat\u00fcrlich in den Anliegen vieler Personen gebetet, immer in innerer Verbindung mit dem Urheiligtum.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Stichwort \u201ef\u00fcr die Sch\u00f6nstatt-Bewegung\u201c: Die Marienschwestern waren nicht die erste Frauengemeinschaft in Sch\u00f6nstatt \u2013 das war der Frauenbund. Aber Sie waren die ersten, die frei waren f\u00fcr die Sch\u00f6nstatt-Bewegung. Sie betonen, dass Sie \u201ef\u00fcr Sch\u00f6nstatt\u201c gegr\u00fcndet wurden. Was hei\u00dft das genau?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das war eigentlich der Gr\u00fcndungsimpuls. Pater Kentenich hat erkannt, dass es Frauen braucht, die den Ort Sch\u00f6nstatt beseelen, hier eine Heimat schaffen und zugleich in die entstehende Bewegung hineinwirken k\u00f6nnen. Am Anfang sprach man von \u201eberufsm\u00e4\u00dfigen Bundesschwestern\u201c \u2013 eben, weil sie Sch\u00f6nstatt zu ihrem Beruf machen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Sch\u00f6nstatt leben oder da sein, hei\u00dft aber nicht nur: H\u00e4user bereitstellen, Vortr\u00e4ge halten oder f\u00fcr die Pilger sorgen. Es hat eine Tiefendimension, die \u00fcber die blo\u00dfe Aktivit\u00e4t f\u00fcr Sch\u00f6nstatt hinausgeht. Pater Kentenich hat das Bild von der Seele gebraucht. Das passt eigentlich auch sehr gut zu einem S\u00e4kularinstitut. Wir sollten \u201eSeele\u201c in Sch\u00f6nstatt sein. Die Seele bewegt von innen her, immer und \u00fcberall. Ganz gleich, in welchen Verh\u00e4ltnissen wir leben oder was wir tun, ob wir gesund oder krank sind, ob jung oder alt \u2013 Seele k\u00f6nnen wir immer sein. Das schlie\u00dft nat\u00fcrlich auch eine besondere Verantwortung ein im Sinn des \u201eNichts ohne uns\u201c, Verantwortung daf\u00fcr, dass unsere Heiligt\u00fcmer immer die Gnadenquellen bleiben, die das Leben in und von Sch\u00f6nstatt aus hervorbringen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Eine Verantwortung, die Sie mit den anderen Sch\u00f6nstatt-Gemeinschaften teilen &#8230;<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich. Das ganze Werk ist ja auf das Miteinander der verschiedenen Gemeinschaften aufgebaut. Dadurch, dass wir eine der ersten Gemeinschaften waren und relativ schnell viele Mitglieder hatten, haben wir ganz vieles in der Bewegung mitgestalten k\u00f6nnen. Wir konnten unsere Zeit und Kraft ja ganz f\u00fcr Sch\u00f6nstatt einsetzen. Im Lauf der Jahrzehnte und mit dem Wachstum der verschiedenen Gemeinschaften und Gliederungen haben sich die Aufgaben mehr verteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Gr\u00fcnder hat Pater Kentenich bei aller Eigenst\u00e4ndigkeit der Institute auf das Miteinander und die gegenseitige Lebens\u00fcbertragung vertraut. Und da ist mit der Zeit viel gewachsen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Die Entwicklung Ihrer Gemeinschaft im ersten Jahrhundert ist beeindruckend. Gab es auch H\u00fcrden auf diesem Weg?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Geschichte ist eigentlich von Anfang an spannungsreich gewesen, ja \u2013 und immer wieder gab es Hindernisse, manchmal berghohe Schwierigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spannend war zum Beispiel die Geschichte unserer Schwestern in kommunistisch regierten L\u00e4ndern. Sie wurden bespitzelt oder durften bestimmte Berufe nicht aus\u00fcben. Einige mussten zeitweise ins Gef\u00e4ngnis. Trotzdem konnten im Untergrund neue Mitglieder aufgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innerhalb der Gemeinschaft haben sich nicht lange nach der Gr\u00fcndung Probleme mit der ersten Generaloberin gezeigt. Eine f\u00e4hige und gesch\u00e4tzte Frau, die aber in ihren Reaktionen und Entscheidungen wechselhaft und v\u00f6llig unberechenbar war. In den Auseinandersetzungen um den Gr\u00fcnder hat sie sp\u00e4ter ihren Einfluss gen\u00fctzt, um ihn vor der Kirche anzuklagen. Mit ihr gab es in der Zeit der Pr\u00fcfung durch die Kirche eine kleine Gruppe von Schwestern, die sich selbst als \u201ekirchlich\u201c bezeichnet haben, weil sie in Opposition zum Gr\u00fcnder standen und unterirdisch gegen die Leitung der Gemeinschaft arbeiteten. Eine Geschichte, die f\u00fcr alle Teile leidvoll war und schwerwiegende Konsequenzen f\u00fcr den Gr\u00fcnder und das ganze Werk hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberhaupt war die Zeit des Exils von Pater Kentenich voller Hindernisse; wir waren als Gemeinschaft praktisch mit dem Gr\u00fcnder auf der Anklagebank. Von Sch\u00f6nstatt wurde damals fast nur mit Verachtung gesprochen; viele Priester haben interessierten jungen Frauen abgeraten, bei uns einzutreten. Ich staune immer wieder, wie viele trotzdem in diesen Jahren den Mut hatten, zu uns zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Tod Pater Kentenichs gab es gemeinschaftsintern eine Phase von starken Auseinandersetzungen \u00fcber die Auslegung und Anwendung des Gr\u00fcnderwillens. Eine Anzahl von Mitschwestern hat damals unser Institut verlassen, weil sie die Entscheidungen des Generalkapitels in dieser Sache nicht bejahen konnten. Das war ein sehr schmerzlicher Vorgang mit vielen Verletzungen auf beiden Seiten, eine starke Ersch\u00fctterung f\u00fcr die ganze Gemeinschaft.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Wenn Sie auf Ihre bisherige Geschichte zur\u00fcckschauen, was ist Ihnen im \u00dcbergang zum zweiten Jahrhundert Ihrer Gemeinschaft wichtig?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ganz wichtig ist sicher unsere Erfahrung, dass wir als kleine Menschen von Gott gef\u00fchrt werden. Das Liebesb\u00fcndnis mit unserer Mater Ter Admirabilis ist eine Wirklichkeit, die uns durch alle H\u00f6hen und Tiefen tragen kann. Dass wir als Gemeinschaft etwas Positives bewirken konnten in der Kirche und der Gesellschaft, hat da seinen Ursprung. Wenn man das erlebt hat, ist das wie ein positives Vorzeichen f\u00fcr alles, was noch kommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir unseren Part in diesem Bundesgeschehen anschauen: Einerseits sind wir \u00fcberaus dankbar f\u00fcr unsere Mitschwestern, die diese Geschichte mitgeschrieben haben und es auch heute noch tun, ob in verantwortlicher Stellung oder durch ihr mitverantwortliches Handeln und mit Gebet und Opfer. Ich glaube, wir d\u00fcrfen mit Recht stolz sein auf viele gro\u00dfe Frauen unserer Gemeinschaft, ganz gleich, an welchem Platz sie standen oder stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andererseits gibt es auch manches, was unsere Erinnerung belastet und wof\u00fcr wir am Ende dieser ersten hundert Jahre um Entschuldigung bitten wollen. Es tut uns leid, dass wir Menschen entt\u00e4uscht haben. Ganz sicher hat unser Leben und Verhalten nicht immer dem entsprochen, was wir selbst verk\u00fcndet haben. Oder es fehlte uns an Einf\u00fchlung in das, was andere an Verstehen, Geduld und Freiheitsr\u00e4umen brauchten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich denke zum Beispiel auch konkret an Momente, in denen wir durch unser Verhalten oder das Reden \u00fcbereinander nicht beigetragen haben zu einem guten Miteinander der Sch\u00f6nstatt-Gemeinschaften \u2013 oder wo wir in der Zusammenarbeit mit Einzelnen und Gemeinschaften in unseren Einsichten zu bestimmend waren, nicht gen\u00fcgend zugeh\u00f6rt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich denke auch an manche Prozesse innerhalb unserer Gemeinschaft. Aus den verschiedensten Gr\u00fcnden haben im Lauf der Jahre Mitschwestern unsere Gemeinschaft verlassen \u2013 einige mit Dankbarkeit f\u00fcr die erlebte Zeit, andere mit Verletzungen und Entt\u00e4uschungen im Herzen. Im Gebet haben wir all diese Situationen vor Gott gebracht mit der Bitte, in seiner Barmherzigkeit zu heilen, wo wir durch unser Verhalten Wunden geschlagen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschichte differenziert betrachten, hei\u00dft lernen. Unsere Geschichte bietet uns viele verschiedene Lernfelder, die uns im \u00dcbergang zu einem neuen Jahrhundert wichtige Einsichten vermitteln. Und wir danken allen, die mit uns unterwegs sind und uns bei diesen Lernprozessen im Austausch, durch ihre Hinweise und Kritik helfen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Dem franz\u00f6sischen Philosophen Jean Jaur\u00e8s wird frei \u00fcbersetzt der Gedanke zugeschrieben: \u201e<em>Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.<\/em>\u201c Er bringt damit zum Ausdruck, dass die bisherige Geschichte eigentlich der Treibstoff f\u00fcr die Zukunft ist. Wenn Sie auf den weiteren Weg Ihrer Gemeinschaft blicken, welche Linien zeichnen sich da ab?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Flamme weitergeben \u2013 genau das wollen wir zeichenhaft in der Feier unseres Jubil\u00e4ums tun. Unsere j\u00fcngste Generation sieht sich in der Situation eines neuen, internationalen Anfangs. Sie kommen aus vielen L\u00e4ndern und Kulturen; es sind junge Frauen von heute, aber in ihnen brennt dasselbe Feuer wie in den Ersten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss an unsere Jubil\u00e4umsfeier beginnt unser Generalkongress mit Vertreterinnen aus allen Provinzen. Das ist f\u00fcr uns vor allem eine Gelegenheit, auf die Fragen und Stimmen unserer Zeit zu h\u00f6ren und aus dieser Perspektive unser Charisma entsprechend zu akzentuieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weltweit wollen wir strategische Schritte gehen, die unserer Gemeinschaft eine gute Zukunft erm\u00f6glichen. Dazu geh\u00f6rt, dass wir den Ist-Stand unseres Instituts in den einzelnen L\u00e4ndern realistisch anschauen und unsere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Zukunft richtig einsch\u00e4tzen. Mit weniger Mitgliedern und abnehmenden Ressourcen k\u00f6nnen wir manche Verantwortlichkeiten, die wir bisher noch durchgetragen haben, nicht mehr aufrechterhalten oder m\u00fcssen die Hilfe anderer erbitten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Uns ist es wichtig, dass wir mit der Zeit wieder freier werden f\u00fcr unsere Aufgaben in und f\u00fcr Sch\u00f6nstatt. Wir mussten in den letzten Jahren vermehrt unsere Kr\u00e4fte f\u00fcr die Erfordernisse der eigenen Gemeinschaft einsetzen; unser Anliegen ist es, wenigstens in Einzelnen oder kleinen Gruppen dort pr\u00e4sent zu sein, wo wir unseren Mitmenschen R\u00e4ume der Begegnung und der Gotteserfahrung schenken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zukunft gibt es nur im Miteinander \u2013 das gilt f\u00fcr den Innenbereich unserer familienhaften Gemeinschaft und f\u00fcr Sch\u00f6nstatt \u00fcberhaupt. Deshalb ist uns auch die Zusammenarbeit innerhalb Sch\u00f6nstatts und mit den Ortskirchen wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Kongress soll ein kleines Coenaculum sein; wir beten gemeinsam im Vertrauen auf die F\u00fchrung und das Feuer des Heiligen Geistes \u2013 und sind besonders dankbar f\u00fcr alle, die uns in den kommenden Wochen mit ihrem Gebet begleiten.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-container-core-details-is-layout-27e973a5 wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>\u201eTragt das Werk eures Gr\u00fcnders in die Zukunft und bereichert mit eurem Charisma das Leben der Kirche \u2026\u201c forderte Papst Johannes Paul II. 1994 bei einer Begegnung die Vertreterinnen Ihrer Gemeinschaft auf. Welches sind f\u00fcr Sie die Schwerpunkte des Charismas ihres S\u00e4kularinstitutes, die Sie jetzt nach 100 Jahren Ihrer Geschichte gerne betonen m\u00f6chten?<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/summary>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Name sagt es: Wir sind Marienschwestern, wir identifizieren uns mit Maria, und zwar in der Weise, wie sie von Sch\u00f6nstatt aus in die heutige Zeit hineinwirkt \u2013 Sch\u00f6nst\u00e4tter Marienschwestern. Diese spezifische Wirksamkeit von Maria erleben Menschen in der Begegnung mit unseren Heiligt\u00fcmern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist vor allem die tiefe Erfahrung, pers\u00f6nlich angenommen und geliebt zu sein von Gott. \u2013 In der inneren Verbundenheit mit Maria wollen wir Schwestern durch unsere Art und unser Wirken helfen, dass Menschen in diese pers\u00f6nliche Bindung zu Gott als Vater finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Erfahrung: Die Begegnung mit Maria l\u00e4sst Menschen innerlich wachsen. \u2013 Auch darin wollen wir \u201eMaria\u201c sein: Unser zentrales Anliegen ist, Menschen zu unterst\u00fctzen in ihrer Pers\u00f6nlichkeitsentfaltung, gerade auch in der Sch\u00f6nstatt-Bewegung freie, von innen her christliche Pers\u00f6nlichkeiten und Gemeinschaften mit zu formen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und die dritte Erfahrung in der Begegnung mit Maria ist die innere Freude, in unserer Zeit das Reich Gottes auszubreiten. \u2013 Maria sein, das bedeutet f\u00fcr uns, heute Christus Wege zu ebnen in unsere Kultur, durch unsere Projekte, durch unser Zeugnis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Blick auf das alles erleben wir uns begrenzt. Aber im B\u00fcndnis mit Maria leben, bedeutet auch: Maria ist die, die durch uns wirken will. Als ihre Schwestern suchen wir eine marianische Kultur auszupr\u00e4gen, die f\u00fcr die Menschen in unserer Umgebung Gott erfahrbar und nahbar werden l\u00e4sst, die Orientierung und Hoffnung geben kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wollen wir das Werk unseres Gr\u00fcnders \u2013 aus tiefer Dankbarkeit ihm gegen\u00fcber \u2013 in ein neues Jahrhundert tragen. Nicht zuletzt als Beitrag f\u00fcr die Zukunft in dieser entscheidenden Stunde, die wir in der Welt und in der Kirche erleben.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<div style=\"height:41px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schwester M. Joanna, wir w\u00fcnschen Ihrer Gemeinschaft zusammen mit der ganzen Sch\u00f6nstattfamilie einen guten Zukunftsweg und Gottes Segen sowie weiterhin die Begleitung der Gottesmutter Maria. Herzlichen Dank f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*<em>Das Interview f\u00fchrte Heinrich Brehm \/ PressOffice Sch\u00f6nstatt Deutschland \u2013 schoenstatt.de<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit der Generaloberin der Sch\u00f6nst\u00e4tter Marienschwestern anl\u00e4sslich des hundertj\u00e4hrigen Bestehens der Gemeinschaft.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":72595,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[907],"tags":[1200],"class_list":["post-72614","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-schoenstatt-gemeinschaften-de","tag-schonstatter-marienschwestern-de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v28.4 (Yoast SEO v28.5) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Schwester M. 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